Griechische Bergrose: ZISTROSE

Zistrose – die griechische Bergrose wird vor allem bei den Mittelmeervölkern schon seit jeher als Heilpflanze bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt. Insbesondere in Griechenland findet der wärmeliebende, bis zu einem Meter große Strauch die idealen Bedingungen, um zu gedeihen. Dort wird der Zistrosenabsud, auch Cystustee genannt, bei verschiedenen Hautproblemen, wie Akne oder Neurodemitis, eingesetzt.

Es gibt viele Arten von Zistrose, zur Anwendung in der Heilkunde kommt meist die graubehaarte Zistrose mit dem lateinischen Namen Cistus incanus. Ich stelle ihn Euch heute als Tee vor..

 

Die Wirkung von Zistrosentee

Neben der postiven Wirkung des Zistrosentees bei Hautunreinheiten und anderen Hautproblemen, besitzt die Zistrose auch eine antibakterielle und antivirale Wirkung und kann somit therapeutisch oder auch vorbeugend bei Erkältungskrankheiten, Grippe und bakteriellen Infektionen eingesetzt werden. Des Weiteren hemmt die Zistose das Pilzwachstum und kann somit auch gegen Candida ablbicans eingesetzt werden. Weiterhin wird der Zistrosentee auch bei Schleimhautentzündungen empfohlen. So kann die Zistrose beispielsweise das Bakterium Helicobacter eindämmen, das Magenschleimhautentzündungen hervorruft. In Ägypten wurde die Zistrose auch als Zahnpflegemittel verwendet.

Zistrosentee wird im Allgemeinen zur Stärkung des Immunsystems empfohlen und kann dieses auch effektiv bei Erklältungskrankheiten und grippalen Infekten unterstützen. Forscher konnten bei ihren Untersuchungen herausfinde, dass die Wirkstoffe der Zistose, insbesondere die in der Pflanze enthaltenen Polyphenole, Krankheitserreger daran hindern können in Zellen der Schleimhäute der oberen Atemwege einzudringen, dass sich Bakterien und Viren nicht im Körper ausbreiten können. Hinzu kommt, dass die Zistrose bzw. der Zistrosentee keine Nebenwirkungen nach sich zieht. Gesunde Zellen werden nicht geschädigt und im Gegensatz zu einer Behandlung mit Antibiotika zeigen die Viren keine Resistenzbildung.

Die Hauptwirkstoffe der Zistrose sind Polyphenole, Harz, Labdanum, ätherische Öle, Borneol, Limonen, Zineol, Phenol, Ledol und Eugonol.

Zistrosentee Zubereitung

Für den Zistrosentee werden sowohl die Blätter als auch die Zweige verwendet. Dazu übergießt man zwei bis drei Esslöffel Zistrosentee mit einem Liter heißem Wasser und lässt diesen fünf Minuten ziehen. Bei Zahnfleisch- oder Halsentzündungen sowie zur Infektionsvorbeugung empfiehlt es sich dreimal täglich davon zu trinken bzw. zu gurgeln.

Da durch die Gerbstoffe im Harz der Zistrose Schwermetalle im Körper gbunnden werden kann, wird der Zistrosentee auch zur Entgiftung des Körpers empfohlen. Zur Entgiftung und Stärkung des Immunsystems werden in der griechischen Volksmedizin etwa 10 Gramm des Tees zusammen mit einem Liter Wasser zum Kochen gebracht und etwa fünf Minuten lang leise geköchelt. Der Zistrosentee kann so über den ganzen Tag verteilt getrunken werden.

Zur äußeren Anwendung kann auf die gleiche Weise ein Sud zubereitet werden…

 

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