Kategorie-Archiv: Experimente

GHEE selber machen

fullsizeoutput_b90.jpegGHEE wird aus Kuhmilchbutter hergestellt und ist im Grunde so wie unser Butterschmalz. Es wird auch ayurvedische oder geklärte Butter genannt.
Ghee stammt aus Indien und Pakistan. Es wird dort anstatt Butter verwendet.
Ghee hat viele tolle und  entscheidende Vorteile.
Dieses Butterfett kann im Gegensatz zu Butter sehr hoch erhitzt werden und muss nicht gekühlt werden.
Du kannst es also zum Braten, backen und auch zum Massieren und für die Hautpflege hernehmen.

Aus Butter Ghee selber herstellen

Ghee wird aus Butter hergestellt und ist auch zu Hause in jedermanns Küche möglich. Dabei wird Butter erhitzt und leicht gesimmert.

Tja du fragst dich Warum eigentlich?

Butter besteht nicht nur aus Fett, sondern auch aus etwas Wasser, Milchzucker und Milcheiweiss. Diese Bestandteile sorgen dafür, dass die Butter nicht hoch erhitzt werden kann und ausserdem gekühlt aufbewahrt werden muss, da sie andernfalls verdirbt.

Bei der Herstellung von Ghee aus Butter entfernt man diese störenden Bestandteile. Übrig bleibt fast ausschliesslich das Fett. Ghee besteht daher auch zu mehr als 99 Prozent aus reinem Fett, dem Butterschmalz.

Butterschmalz kann man natürlich kaufen. Doch schmeckt es nicht annähernd so gut wie hochwertiges Ghee. Am allerbesten schmeckt selbst gemachtes Ghee.

du brauchst…

  • Ungesalzene Butter
  • Topf, in den die gewählte Buttermenge passt
  • Sieberl oder Löffel und Gefäss, in das man den entstehenden Schaum schöpfen kann
  • Gefäss, in das man die geklärte Butter durch zum filtern giesst
  • Sieb, in das man ein Tuch oder eine Feinstrumpfhose legt
  • Saubere verschliessbare Gläser, in die man das fertige Ghee füllt. Die Gläser müssen absolut trocken sein, es darf also auch kein Tröpfchen Wasser darin sein, da dieses die spätere Haltbarkeit des Ghees beeinträchtigen würde

und so gehts…

  1. Nimm dir die Butter und gib sie in den Topf.
  2. Lass die Butter beim mittlerer Temperatur schmelzen. Sobald sie geschmolzen ist, lass Sie ganz kurz (Wirklich nur ein kurzer Moment sonst wird sie braun) aufkochen.
  3. Sobald die Butter kocht, stellst du die Temperatur so weit herunter, dass die Butter leise vor sich hinsimmern kann.
  4. Achte darauf, dass die Butter nicht zu heiss wird und womöglich anbrennt.
  5. Die Butter ist noch trüb und an ihrer Oberfläche bildet sich weisser Schaum. Das ist das Milcheiweiss. Du kannst diese jetzt immer wieder abschöpfen. Nimm einfach einen Löffel dazu oder auch eine Schaumkelle oder ein kleines Sieberl und schöpf den weissen Schaum in ein Gefäss. Der Schaum wird anschliessend entsorgt.
  6. Die Butter darf nicht gerührt werden, denn die einzelnen Bestandteile sollen sich in Ruhe trennen können. Achte auf ein gleichmässiges Köcheln bei niedriger Temperatur.
  7. Sobald die flüssige Butter klar wird, ist dies ein Zeichen dafür, dass das enthaltene Wasser verdampft ist. Man kann nun auf den Boden schauen und sieht dort einen Satz, der allenfalls etwas goldbraun werden darf, aber keinesfalls schwarz.
  8. Der gesamte Vorgang des Köchelns dauert mindestens 20 bis 30 Minuten, je nach Buttermenge auch 40 Minuten oder länger. Je länger du die Butter auf deinem Herd lässt desto wertvoller wird sie. Das kann auch schon mal bis zu 100 Stunden dauern, mußt du aber nicht. Wenn sie dir reicht dann..
  9. Giesse das Ghee nun durch das Tuch in ein Gefäss. Du kannst auch eine saubere Nylonstrumpfhose nehmen, dabei sollte das Fett jedoch nicht mehr so ganz heiss sein. Anschliessend fülle das Ghee in die verschliessbaren Gläser.
  10. Verschliesse die Gläser gut. Gekühlt müssen sie nicht werden.

Ayurvedisches Ghee selber machen

Meist wird Ghee im Zusammenhang mit dem Ayurveda genannt. Doch wird Ghee dort zu Heilzwecken ausschliesslich in „medizinisch aufbereiteter“ Form verwendet und z. B. im Rahmen einer Panchakarma-Kur zur inneren Reinigung getrunken. Das Wissen, wie konkret die medizinische Aufbereitung zu erfolgen hat (bis zu 100-stündiges Kochen mit speziellen Kräutern) bleibt jedoch ayurvedischen Therapeuten vorbehalten. Ayurvedisches Ghee kann man daher im Allgemeinen nicht selber machen.

 

Hier noch ein kleines Rezepterl für die kalte Jahreszeit…fullsizeoutput_b8f.jpeg

lasse die Menge für dein letztes Glas in einem saubern Topf und füge zwei grob zerkleinerte Zimtstangen hinzu. Lasse das Ganze noch für eine halbe Stunde vor sich Hinwärmen und fülle das ZIMT GHEE ohne die Zimtstangen in dein Glas:

Zimt-Ghee hat eine mild wärmende und entkrampfende Wirkung auf die Körperstellen, die man mit ihm einreibt.

Muskelverspannungen können sich dadurch lösen.

Zimt-Ghee eignet sich beispielsweise bei Nackenverspannungen und bei Menstruationskrämpfen.

 

schnell gebackenes Gemüse aus dem Ofen

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Hier noch ein wirklich schmackhaftes und kinderleicht zu kochendes Rezept, dass Du stets auf das Angebot der Jahreszeit anpassen kannst:
Gebackenes Gemüse aus dem Ofen
Gemüse der Saision… zur Zeit zb Kürbis, Süßkartoffel, Paprika, Schwammerl, usw… in grobe Stücke schneiden und in einen Weidling geben. Zwiebel, Knoblauch, evt auch etwas Ingwer und Chilli dazu.
Mit gutem Olivenöl und Kräutern (nicht sparen) sowie Salz, Pfeffer und deinen Lieblingsgewürzen gut durchmischen und das Ganze auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech in den 200 Grad heissen (Umluft oder Ober/Unterhitze) Ofen für ca 30-35 min garen lassen.
Tipp: 10 Minuten vor dem Anrichten, Backrohr ausschalten und über das Gemüse zb einen guten Schafskäse zerbröseln.
Der warme Schafskäse schmiegt sich so an das Gemüse und wird zur Geschmacksexplosion in deinem Mund.
Vorausgesetzt natürlich du magst das
.
Vor dem Servieren kannst du das Gericht reichlich mit frischem Koriander überstreuen.
Dazu passt alles kurz Gebratene, sowie Grillgut, aber auch mal eine Dose qualitativ hochwertiger Sardinen oder Spiegeleier.
Natürlich kannst du es auch solo genießen.
Diese Gericht werden auch die mögen, die mit Gemüse sonst nicht so eine Freude haben.
So einfach geht’s…

Gemüse – dieses Mal fermentiert

fullsizeoutput_744.jpegAuch unseren Vorfahren war die Heilkraft von rohem fermentiertem Gemüse bekannt , genauso wie  in vielen Kulturen auf der Welt.

Fermentiertes Gemüse war auch bei uns einst wichtiger Bestandteil der Wintervorräte. Sie sorgten in der gemüse- und salatarmen Jahreszeit für eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Neben ihrem köstlichen Geschmack liefern fermentierte Gemüse ausserdem lebendige Bakterienkulturen. Diese sind überlebenswichtig für eine gesunde Darmflora, stärken unsere Abwehrkräfte und machen immun gegen viele Krankheiten.

Den meisten Menschen heute nur noch das Sauerkraut bekannt, welches meist als Konserve angeboten wird, das wiederum kaum mehr Lebendigkeit mehr enthält.
Fermentiertes, auch milchsauervergorenes Gemüse ist lebendige Nahrung, die natürliche Enzyme und aktive Milchsäurebakterien enthält.

Gerade diese nützlichen Winzlinge können Grosses vollbringen. Sie schaffen ein gesundes ausgewogenes Milieu in unseren Verdauungsorganen und harmonisieren unsere Darmflora.

Ein grosser Teil unseres Immunsystems befindet sich im Darm.

Ist unser Darm gesund, haben unwillkommene Eindringlinge (schädliche Bakterien, Parasiten, Pilze), aber auch viele chronische Krankheiten keine Chance mehr.
Die aktiven nützlichen Mikroorganismen in frischem fermentiertem Gemüse können daher bei zahlreichen Verdauungs- und Gesundheitsstörungen ausserordentlich hilfreich sein. Candida (Darmpilzbefall), Magengeschwüre, Colitis ulcerosa (eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung), Koliken, eine Vielzahl von Lebensmittelallergien, Blasenentzündung oder vaginale Pilzinfektionen sind einige der zahlreichen Einsatzgebiete dieser nützlichen Bakterien.
Auch unkontrollierter Appetit kann verschwinden.
Wenn im Darm die schädlichen Mikroorganismen dominieren, dann entwickeln wir oft ein unkontrolliertes Verlangen nach bestimmten – meist ungesunden – Nahrungsmitteln, wie z. B. Süssigkeiten oder Nudeln. Wer verstärkt rohes fermentiertes Gemüse in seine Ernährung einbaut, der wird bald feststellen, dass sich diese seltsamen Gelüste im Laufe der Zeit verflüchtigen.
Ausserdem ist in frischen fermentierten Lebensmitteln ein sehr hoher Gehalt an Vitaminen und Phytonährstoffen vorhanden. Phytonährstoffe werden manchmal auch als sekundäre Pflanzenstoffe bezeichnet. Es handelt sich um natürliche bioaktive Substanzen, die nur in pflanzlicher Nahrung vorkommen und in unserem Körper antioxidativ, immunstimulierend und gerinnungshemmend zur Tat schreiten. Mit diesen Eigenschaften wirken sie den wichtigsten aller heutigen Todesursachen wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegen.

Mittlerweile gibt es sogar Studien die einen Zusammenhang zwischen unseren Darmbakterien und unserer Gehirnleistung in Zusammenhang bringen…. es spricht also alles für eine gesunde Darmflora..

Fermentiertes Gemüse im Handel ist oft wertlos
Im Handel ist fermentiertes Gemüse selten geworden. Oft gibt es in den Läden nur noch Sauerkraut – in Gläsern oder Dosen. Dieses Sauerkraut ist pasteurisiert, also nicht mehr roh und enthält daher auch keine nützlichen Eigenschaften mehr. Manche Naturkostläden, Feinkostgeschäfte oder Hofläden bieten noch den Verkauf von frischem rohem Sauerkraut an.
Du kannst jedoch fermentiertes Gemüse auch selbst herstellen.

Das Ergebnis sind hochwertige Produkte, die Du in dieser Qualität nirgends kaufen können. Produkte, mit denen Du deine Gesundheit unterstützen und deinem Leben eine gute Qualität verleihen und es  verlängern kannst.
So stellst Du Dir Dein eigenes fermentiertes Gemüse her:
Hobel oder reibe  Kohl, Karotten, Rote Bete, Rüben, Knoblauch, Zwiebeln, etc. so fein wie möglich. Gib  dann etwas hochwertiges Kristallsalz und/oder Meeressalz , Wacholderbeeren oder einige Kümmelkörner hinzu. Rühre bzw knete die Mischung (ungefähr zehn Minuten lang), damit sich Saft (Lake) bildet. (Zieh Handschuhe an glaub mir… s besser)
Schichte dann das Gemüse dicht in ein geeignetes Gefäss, z. B. einen Topf aus Keramik. Bedecke das Gemüse mit einem Teller oder einem anderen Deckel, der gut auf das Gefäss passt, so dass keine Luft an das Gemüse kommen kann. Der Teller bzw. Deckel muss direkt auf dem Gemüse aufliegen.
Darauf kommt ein sauberes Gewicht (z. B. ein mit Wasser gefülltes Einmachglas), welches die Gemüsemischung nach unten drückt und die Lake aufsteigen lässt, so dass die Lake das Gemüse (und evtl. auch den Deckel/Teller) bedeckt. Über das Gefäss spannest Du ein sauberes Tuch oder ein engmaschiges Mückennnetz, um Staub und Fliegen fernzuhalten.
Das Gefäss sollte für 3 bis 7 Tage, möglicherweise auch noch länger – das hängt von der Lufttemperatur und Ihrem Geschmack ab – an einem Ort aufbewahrt werden, wo die Temperatur zwischen 15 und 22 Grad Celsius beträgt. (Je länger das Gemüse fermentiert, desto intensiver wird Ihr geschmackliches Erlebnis sein.)
Während der Zeit der Fermentation vermehren sich die nützlichen Bakterien und wandeln den Zucker und die Stärke, die natürlicherweise im Gemüse vorkommen, in Milchsäure um. Schaue bitte jeden Tag nach Deinem Gemüse und schöpfe nur jegliche Unreinheiten ab. Dem Kraut selber kann nichts passieren, da es unter der Lake durch die anaerobe (sauerstofffreie) Umgebung sicher ist. Sobald der gewünschte Geschmack erreicht ist, füllst Du das Gemüse in Schraubverschluss- oder Einmachgläser ab, verschliessen diese und bewahrst es im Kühlschrank auf.

Fermentiertes Gemüse kannst Du mit jeder Mahlzeit kombinieren. Es kann gekühlt bis zu sechs Monaten aufbewahrt werden. Dieses Gemüse ist preiswerter als probiotische Produkte und es enthält lebenswichtige Enzyme sowie wertvolle lebendige Milchsäurebakterien, die auch nach einer längeren Lagerzeit in Ihrem Vorratsschrank noch vorhanden und für Deine Gesundheit aktiv werden.

In Asien heisst dieses Gemüse KIMCHI und wird meistens sogar scharf eingelegt, ich liebe es… bald Rezepte hier am Blog… eure Claudchi

Trüffel Popcorn – DIE Alternative zum Grillbaguette

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Witzigerweise klingt das schon sehr skurril, wenn man Popcorn als Beilage zb. zum Grillen anbietet. Erstaunte Gesichter werden euch entgegensehen, zweimal!!! Den nach der Geschmacks- und Konsistenzprobe wird das Staunen nochmal zu sehen sein.

Mit Trüffelöl wird aus dem langweiligen Kinosnack eine ziemlich edle Beilage zum nächsten Grillfest oder auch einfach so ….

..du brauchst…

  • 100 g Popcorn, frisch zubereitet im Topf oder in der Mikrowelle
  • 30- 40 ml geschmolzene Butter
  • 20 ml Trüffelöl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise lebensmittelechte Zitronensäure
  • evt frische Kräuter (Basilikum, Petersilie, Koriander oder auch italienische Kräuter…) Tipp: Kräuter sollten hier nicht dominieren…

so gehts….

1. Popcorn im Topf mit Öl oder in der Mikrowelle aufpoppen lassen.

2. Butter mit dem Trüffelöl verrühren (evtl die kleingehackten Kräuter dazu)  und über das frische Popcorn gießen. Gut durchrühren, damit der Trüffelgeschmack in jede Ritze kommt.

3. Salz und Zitronensäure vermischen und über das fertige Popcorn streuen. Wenn dir Zitronensäure zu heikel ist, geht auch ein Spritzer frischer Zitronensaft.

… und schmecken lassen…

übrigens kannst Du mir dem Popcorn auch sehr gut dippen….

 

BOWLEN – was jetzt?

17884172_10207085013843796_8160272729839372787_n.jpgWer IN sein will, geht (isst) Bowlen – hat jetzt mal nix mit Kegelbahnen zu tun und is(s)t auch nicht wirklich, wie so vieles „Neue“ etwas „Altes“ mit modernem Namen.

Dagegen gibts auch nichts zu meckern.

Bei mir wurde das immer „Rumtopf“ genannt: Alles was rum stand kam in einen Topf!!!

Nun gut jetzt halt rein in die Schüsseln. Das tut dem Ganzen keinen Abbruch, denn es ist eine wirklich einfache und schmackhafte Idee alles was in der Küche zu weitergehört, oder grad da ist zu verwerten.

Rainbow Buddha Bowl – zaubert euch der Name dieses großartigen Food-Trends nicht auch sofort ein Lächeln aufs Gesicht? Glücklich und zufrieden wie ein wohlgenährter Buddha dank leichtem, gesundem Essen – und über allem steht ein kunterbunter Regenbogen? Fröhlicher kann Essen kaum sein! Na schön, den Regenbogen kann ich  euch nicht versprechen, aber dass die Buddha Bowls glücklich und zufrieden machen, das hingegen schon. Denn die Schüssel sind randvoll mit allem, was schön, fit und gesund macht, lassen sich superschnell zubereiten und schmecken unfassbar gut!

Ob roh oder gebraten, von gestern oder frisch – Hauptsache jeder Geschmacksinn wird in  diesem Mahl angesprochen… und dabei wird auch deine Kreativität sehr gut angesprochen, denn, und dass ist auch ein schöner Gedanke, keine deiner Schüssel wird zweimal gleich schmecken… DU kannst sie täglich neu erfinden und sorgst immer wieder für Überraschungen..

so jetzt genug der Worte…. du brauchst zb…

  • eine flache Schüssel
  • eine Grundlage zb Reis vom Vortag, Hirse, Dinkelreis, Quinoa oder ähnliches 3-4 EL (ich liebe es wenn diese Grundlage ein wenig warm ist) in die Mitte der Schüssel, sie sorgt dafür dass alle die herrlichen Säfte ein zu Hause finden ehe sie deinen Gaumen verwöhnen
  • geraspeltes Gemüse zb Karotte
  • kurz angebratenes Gemüse zb Zuckerschoten
  • etwas Salat deiner Wahl
  • eingelegte Maiskolben für den sauren Kick
  • Wasabi Erdnüsse für das knackige mit Biss
  • frische Sprossen
  • für die Süsse zb ein paar Scheiben Banane
  • ich hab hier Hühnerfleisch kurz angebraten und karamelisiert
  • frische Chilischote oder Flocken für das extra Scharfe
  • ein Stückerl Limette oder Zitrone

 

im Grunde legst du alles nach deiner Fantasie in die Schüssel und wenn du magst kannst du auf die Rohkosten und den Salat noch ein paar Tropfen Marinade träufeln und schon Loglegen…

Die Zutaten lassen sich je nach deiner Laune/Saison und Vorrat auch gut miteinander kombinieren… geht nicht gibts nicht

Für mich/uns ist es immer ein Erlebnis, dass bei diesem Essen jeder Bissen schon beinah anders schmeckt, mal scharf, mal würzig, mal sauer, mal süss oder salzig…. ein Genuß – das Ganze kannst du auch gerne vorbereiten oder mit deinen Gästen zusammen gestalten… es wird immer das sein das DU draus machst… lass es dir munden…

 

 

 

 

Jiao Gulan… das Kraut der Unsterblichkeit? … oder der VERBOTENE TEE

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Endlich ist der Frühling da und mit ihm auch ein gesteigertes Wahrnehmen unserer Körperlichkeit bzw unserem Tatendrang etwas für unsere Gesundheit zu tun….
Wer zb. Gesundheit trinken will, kann es mit Jiaogulan (Gynostemma pentaphyllum) in Teeform versuchen.

Denn Jiaogulan Tee (auch Jiao Gu Lan oder Xiancao) wird nicht ohne Grund als Kraut der Unsterblichkeit bezeichnet. In der Region Guizhou in Südchina wird täglich Jiaogulan getrunken. Das ist angeblich auch der Grund, warum es in dieser Region überdurchschnittlich viele über 100-Jährige gibt. Jiaogulan ist aber nicht nur für die Gesundheit eine wahre Wohltat. Im Gegensatz zu anderen gesunden Teesorten, die geschmacklich nicht mit ihrer positiven Wirkung mithalten können (und ich weiss von was ich schreiben…) ist der angenehm süßlich-herbe Tee eine Freude für den Gaumen.

Wirkung von Jiaogulan Tee
1991 wurde das Jiaogulan Kraut auf der Conference of Traditional Medicines zu einem der 10 wichtigsten tonisierenden Kräuter ernannt. Berichtet wurde über die Pflanze aber schon im 15. Jahrhundert nach Christus.

Die Wirkung des Krauts beruht auf dem Wirkstoff der Ginseng Pflanze. Die enthaltenen Ginsenoside sind allerdings in Jiaogulan Tee um ein vielfaches konzentrierter, als in Ginseng selbst. Der hohe Gehalt an Gypenosiden macht Jiaogulan-Tee so besonders. Ebenso enthalten sind Polysaccharide, Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe, die in Kombination wohltuend für allerlei Symptome sind. Egal ob hoher oder niedriger Blutzdruck, hohe oder niedrige Zuckerwerte – Jiaogulan wirkt immer ausgleichend und harmonisierend. Das Miracle Grass hat einen bedeutenden Ruf als Anti-Aging Pflanze.

… Jiaogulan Tee stärkt das Immunsystem (die Lymphozyten)
… reguliert den Blutdruck
… senkt Blutfette und Blutzucker
… hilft bei Diabetes
… fördert die Durchblutung
… stärkt die Pumpleistung für das Herz
… beugt Thrombose, Herzinfarkt und Schlaganfall vor
… wirkt krebshemmend (enthält das tumorhemmende Glykosid Ginsenosid Rh2)
… senkt den Cholesterinspiegel
… unterstützt Gewichtsabnahme
… wirkt gegen Arteriosklerose
… kurbelt die Bildung der weißen Blutkörperchen an
… ist stressmindernd und nervenstärkend

Noch ein Tipp für alle mit einem mehr oder minder grünen Daumen:

Jiaogulan kann man auch selbst anbauen. Der Anbau von diesem besondern Kräuterlein, übrigens einer Pflanzenart aus der Familie der Kürbisgewächse ist am Fensterbänkchen in der Wohnung möglich um so das ganze Jahr frischen Jiaogulan Tee bzw Salat/Gemüse  zu ernten. Jiaogulan mag es warm und liebt ein halbschattiges Plätzchen. Das Kraut wächst schnell und lässt sich auch trocknen. Zudem können mit den jungen Triebspitzen auch Salatgerichte verfeinert werden. Für den Anbau empfielt es sich die Samenkerne in lauwarmes Wasser zu legen, einzuweichen und danach anzubauen. Achtung: Angeblich wächst die Kletterpflanze 6 cm am Tag. Auch der eigene Balkon eignet sich hervorragend für den Anbau – die Pflanze ist immerhin bis -18 Grad winterfest.

Und um den herzlich willkommenen Kritiker gleich mal den Wind aus den Segeln zu nehmen… ja ich liebe auch heimische Wildkräuter und benutze auch sie täglich in meiner Kuchl… UND empfehle sie in meinem bescheidenen Wissen auch meinen Klienten weiter… gut so?

… herzlichst eure Claudchi… und jetzt raus in die Sonne mit euch… es ist immer das was ihr draus macht..

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