Schlagwort-Archiv: Eiweiss

kuhmilchfreier Mozarella

mozarella veggi

Zutaten:

100 g Cashewkerne
ca 4 EL gemahlene Flohsamenschalen
2-4 EL Hefeflocken (optional)
380 ml heißes Wasser
75 g Kokosfett* (nicht verwechseln mit Kokosöl)
30 g Kokosöl oder Butter (wer darf sonst veggi)
2-3 EL Zitronensaft
1-2 TL Salz
1/2 TL Senf (optional)
nach Geschmack Pfeffer, Paprikagewürz, Knoblauchgranulat, Prise Muskatnuss

so gehts:

Die Cashewkerne ca. 2-3 Stunden in kaltes Wasser einweichen lassen (geht auch über Nacht).
Die Flohsamenschalen in 380 ml heißem Wasser ebenfalls 2 Stunden einweichen lassen. Es bildet sich eine gelartige Masse.
Kokosfett und Öl erwärmen und dann zusammen mit dem abgegossenen Cashewkernen und dem Flohsamengelee und allen anderen Zutaten in ein Gefäß geben und mit dem Stabmixer (oder Küchenmaschine) gut durchmixen!
Das Ganze in eine Glasschale füllen und abgedeckt ca. 12 Stunden in den Kühlschrank stellen und durchziehen bzw fest werden lassen.
Mit diesem kuhmilchfreien Mozzi kannst du auch wirklich alles machen—> sogar überbacken.

Tipp: ich persönlich würze ihn mit etwas mehr Salz und Zitrone weil ich den spitzigen Geschmack so gerne mag… du kannst aber auch nach deinem Belieben Kräuter ect hinzufügen… ist ja schliesslich dann auch dein Mozarella…. 🙂

*mit Kokosfett ist in diesem Fall das feste Weisse in einer gut gekühlten Dose Kokosmilch gemeint.. Das übrige Kokoswasser kannst du weiter verwenden oder aber auch trinken bzw für deinen Smoothie nehmen..

Paste aus KURKUMA und mein Lieblingsrezept für GOLDEN MILK

golden milkKurkuma-Paste

Kurkuma (Gelbwurz) sollte, um seine heilende, entzündungshemmende Wirkung zu entwickeln, 7-ll min erhitzt werden. (Kurkuma Pulver ist roh)

Rezept nach Dr. Arjan Kaur:
„Eines meiner liebsten Mittel, die ich Patienten an die Hand gebe, und wird Kurkuma-Paste genannt.

Dabei handelt es sich um ein altes Ayurveda-Rezept, der Lehrer Yogi Bhajan gelehrt hat. Eigentlich gibt er uns den Ratschlag, das jeden Tag zu trinken, denn wenn man es jeden Tag trinkt, hilft es bei allen Gelenkbeschwerden und vielen Hautkrankheuten.

Kurkuma ist ein gelbes Pulver aus Indien, das die Inder schon seit Jahrhunderten benutzt haben.
Sie benutzten es für ihren Curry und beim Kochen.
Das nationale Gesundheitsamt hat 64 Studien durchgeführt, das den Effekt von Kurkuma untersuchen sollte, in Bezug auf Krebs und Alzheimer.

Wofür ich es im Allgemeinen einsetze ist die Leberentgiftung, die Leber ist ja unser großer Filter für den Körper, und mit der Golden Milk reinigen wir das Blut. Außerdem schlage ich es denen vor, die jede Art von Arthritis haben oder Entzündungen im Körper, oder auch nur Schulterverletzungen, Tennisarm, Gelenk- oder Rückenschmerzen.
Der meisten Schmerz, den wir im Körper empfinden, kommt von Entzündungen.
Deswegen hilft es auch gegen Hauterkrankungen.

Online gibt es viele Rezepte, aber wichtig für das Original-Rezept ist, dass wir wirklich sauberes stilles Wasser benutzen.

Ich gebe Euch jetzt mal das Rezept und werde Euch sagen wie ihr das benutzen könnt.

  • Kurkuma PasteZutaten:
    l – l½ Tasse: gutes Wasser (wir hier in Österreich haben noch das Privileg es aus der Leitung direkt verwenden zu können)
    ¼ Tasse: Kurkumapulver
    ½ Tl Pfeffer
    7-ll min bei mitlerer Temp. zu einer Paste einkochen / ggf. mit Wasser auffüllen.

so gehts…
1. Nehmt eine halbe Tasse des Wassers,
gebt es in einen kleinen Topf, der auf einer Herdplatte mit mittlerer Hitze steht.
2. Dann nehmt eine Viertel Tasse von Kurkuma, die ihr dem Wasser in den Topf zugebt.
! Übrigens färbt Kurkuma stark ab, also wenn es zu kochen beginnen sollte, seid euch bewusst dass es spritzen könnte.
3. Das Wasser und das Kurkuma erwärmt sich langsam während ich ständig rühre, bis eine Paste entsteht.
4. Wir kochen das ganze 7 – ll Minuten.
5. Wenn die Paste auszutrocknen beginnt, fügt einfach ein bisschen Wasser hinzu und rührt weiter.
! Es soll nicht zu dick aber auch nicht zu wässrig werden.

Wie gesagt, nach einigen Minuten leichtem kochens entsteht eine mittlere Paste, die wir benutzen können.

Aufbewahrung:
Das was wir gerade hergestellt haben, sollte 2 bis 3 Wochen halten, je nachdem wie oft ihr es benutzt. Aber hebt es besser nicht länger als 21 Tage auf.
Sobald es einen metallischen Geruch bekommen hat, wisst Ihr das es schlecht geworden ist !!!
Ich bewahre immer die Paste in einem Glasbehälter auf.

Verwendungsmöglichkeiten:
Ok, mit der Kurkuma-Paste, die wir hergestellt haben, können wir nun Golden Milk, Golden Rice oder auch Golden Yoghurt machen.
Es gibt aber auch Leute, die das ganze nicht mischen sondern einfach einen Teelöffel direkt einnehmen. Denen, die starke Schmerzen haben, empfehle ich immer 2x tägl. ½ – l ganzen Teelöffel einzunehmen. Sie merken damit dann nach 3 – 4 Tagen einige Änderungen.
Und ich zeige Euch hier wie Ihr „Golden Milk“ macht. (ICH LIEBE SIE und mache sie meist mit Mandelmilch…)

Zutaten:

  • 2 Tassen: Soja-, Reis-, Mandel-, oder Kokosmilch
  • Nach Geschmack und Verträglichkeit: Agavensaft, Honig, Stevia, Kokosblütenzucker etc Tropfen:
  • nicht raffiniertes Mandel-, oder Sesamöl… auch Walnußöl ist supergut

Im Originalrezept von Golden Milk wird Mandelöl dazugegeben.

So gehts..
Nehmt einen halben bis ganzen Teelöffel der Paste (je nach Geschmack, für mache ist ein ganzer zu geschmacksintensiv), gebt es in einen Topf.
Für einen Teelöffel Paste nehme ich 2 Tasse Milch, die ich zur Paste in den Topf gebe.
Wer es süß möchte kann Agavensaft, Honig, Stevia etc beifügen. Und bitte nie Zucker!
Wir stellen den Topf auf den Herd, (mittlere Hitze, 4 bis 5 Minuten) und die Milch zum kochen bringen, das Öl füge ich danach hinzu.
Von der Menge her gebe ich immer mehr dazu weil ich Öl mag aber eigentlich genügt ein Viertel Teelöffel des Öls.
Und fertig ist die Golden Milk.

Heiß trinken, Schluck für Schluck!
Man kann die Milch auch zum Schluss einmal durch den Shaker jagen, dann schmeckt es wie heißer, schaumiger Milchshake.
Ich will noch erwähnen, dass man jeden Tag einfach einen Teelöffel einnehmen kann,
andere fügen die Milch oder die Paste einen Shake hinzu,
oder mischen es in Joghurt, oder in einem Saft, Reis oder und Quinoa sowie Hirse…“
Wirkung der Goldene Milch…

1. Sie hinterlässt ein extrem wohliges Gefühl, besonders wenn es wie heute den ganzen Tag so grauslich und naß draussen war oder aber wenn es dann wieder auf den Herbst /Winter zugeht, ist es ein tolles Getränk für den Abend.
2. Man schläft in der Tat besser.
3. Kurkuma ist ein Heilgewürz und wird eingesetzt bei Beschwerden der Gelenke und des Knochenapparates oder Hautproblemem.

Wenn man sie als Kur bei bestimmten Beschwerden trinkt, sollte man dies allerdings täglich über einen längeren Zeitraum (40-120 Tage) tun!!!

Manche trinken sie, weil sie einfach das Gefühl haben, dass die Golden Milk gut tut.

Kochkäse selbstgemacht…

kochkäs

hier bei uns in Österreich mögen wir es oft sehr deftig und geschmacklich intensiv… mit diesem Aufstrich hast du was typisch Österreichisches auf deinem Tisch

500 g Topfen (am besten über Nacht ausgetrocknet) es geht auch gut Schaf- oder Ziegentopfen
1 TL Natron
1 TL Salz
1 Eigelb (wer kein Eigelb verträgt, einfach weglassen und a bisserl mehr würzen)
etwas Butter

Zubereitung

Den Topfen mindestens 12 Stunden in ein Mulltuch gewickelt in einem Sieb abtropfen lassen. 
Unter den trockenen Topfen Natron und Salz mischen und ca. zwei bis drei Stunden unter gelegentlichem Rühren stehen lassen, bis er glasig wird.

Glasige Topfenmasse in einer Schüssel auf ein Wasserbad (gut erhitzt, aber nicht kochen lassen!) setzen und ständig rühren, bis die Masse bindet und cremig wird. Ich geb da immer noch gleich Kümmel mitrein wer aber den Geschmack nicht mag kann den auch weglassen-
Schüssel aus dem Wasserbad nehmen und nach Belieben Butter und dann das Eigelb unterrühren. 
Wenn die Masse Blasen wirft, ist der Kochkäse perfekt gelungen. 
Abkühlen lassen und schnablulieren…

Kichererbsen zum knabbern

Kichererbsen sind richtig wertvolle Nahrung.. und GLUTENFREI http://de.wikipedia.org/wiki/Kichererbse

Diese supereinfkichererbsen zum knabbernache Zubereitung der Kichererbsen schmeckt richtig gut und man kann sie beliebig variieren. Je nach deinen Vorlieben sowie Lust und Laune würzt man die Kichererbsen einfach mit verschiedenen Gewürzmischungen und erhält jedes mal eine neue Geschmacksexplosion!

Ob zum Essen dazu zb zu Fisch oder über deinen Salat oder ab als leckere Knabberei zwischendurch, statt den obligatorischen Chips  oder (sehr zu empfehlen) in einem Tortilla  gestreut, sind die gerösteten Kichererbsen eine tolle Abwechslung. Versuche es!!!

Zutaten für 2 Personen

  • ca 300 g Kichererbsen (vorgekocht)
  •  1 EL Kokosöl
  • 1/2 TL grobes Meersalz
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Fenchelsamen
  • 1/2 TL Koriandersamen (gemahlen)
  • 1/2 TL Paprikapulver (wer mag)
  • Salz

Backofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Kichererbsen gut trocken tupfen und in eine große Schüssel geben.

Öl, Gewürze und Salz hinzufügen und alles gut vermengen, bis alle Kichererbsen bedeckt sind.

Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen.

30-40 Minuten im Backofen rösten, bis die Erbsen knackig und goldbraun sind. Ab und zu schütteln damit sie rundum braun werden

Tipp: Übrigens funktioniert dieses Rezept auch zb mit Kidneybohnen, weißen Bohnen & Co.!