Monatsarchive: Juli 2016

Rat 16 des kleinen ÜberLEBENsratgeber

ministry-clipart-preschool-children-playing-clip-art-i4.jpgRat 16: Verpacke unangenehme Dinge in Spiel und Wettbewerb!

Die Menschen lieben Spiele und Wettbewerbe. Besonders Männer glauben, so Ihre Männlichkeit beweisen zu können und auch für die Unterhaltung sind Spiele und Wettbewerbe gerne willkommen. So ging z.B. schon manches Kind freiwillig ins Bett, weil die Eltern einen Wettbewerb machten, wer am schnellsten einschlafen könne.

Jedes Versicherungsunternehmen macht Verkaufswettbewerbe, etc. Spiele und Wettbewerbe wecken ungeahnte Motivation für Dinge, die wir sonst gar nicht so gerne täten.

 

Rat 15 des kleinen ÜberLEBENSratgeber

Rat 15: Vermeide das Wort „aber“!! logo.jpg

Verwende lieber das Wort „und“. Beginne eine etwaige Kritik mit etwas Positivem (Siehe Regel 13) und führe den Satz mit einem „und“ weiter. Wenn beispielsweise Dein Kind in der Schule Probleme hat, könnte dies so aussehen: „Es ist mir aufgefallen, dass du immer deine Hausaufgaben machst und ich muss dich nie darauf aufmerksam machen. Das freut mich sehr. Und wenn du jetzt noch jeden Tag 10 Minuten den Stoff des vergangenen Tages wiederholst, werden sich deine Noten noch einmal deutlich verbessern.“ Man vermeidet den emotionalen Schlag, den das Wort „aber“ auslöst. Durch „aber“ wird die Aussage eines Satzes im Regelfall um 180 Grad gedreht. Beginne ich positiv und führe mit „und“ weiter, wird aus Kritik plötzlich eine positive Bestärkung. Anfangs ist es natürlich schwierig, auf solche Dinge in der Kommunikation zu achten. Innerhalb weniger Tage hast Du so etwas jedoch verinnerlicht. Probiere es einfach aus!

 

Rat 14 des kleinen ÜberLEBENSratgeber

herz auf draht

Rat 14: Stehe aufrichtig dazu, wenn du Unrecht hast!

Die meisten Menschen können es nicht zugeben, wenn sie Unrecht haben. Sie bestehen viel zu lange auf Ihrem Fehler und verschlimmern die Sache unnötig. Die Menschen glauben, es sei eine Schwäche sich zu irren. Das ist aber der Irrtum. Schwäche ist es, wenn man den Irrtum nicht zugeben kann, weil man sich fürchtet, sein Gesicht zu verlieren, blöd da zu stehen, etc. Habe ab jetzt die Größe Ihre Fehler zuzugeben. Die Menschen werden Dich dafür bewundern. Vertuschen und abstreiten tun andere. Du erkennst die Meinung der anderen anerkennend an und überprüfst Deinen eigenen Standpunkt. Es ist ein Zeichen von Stärke, die eigenen Fehler zu erkennen, dazu zu stehen und sie zu revidieren.

 

Rat 13 des kleinen ÜberLEBENSratgeber

Life is good!

Gut gemacht

 

Rat 13: Beginne immer positiv!

Sollte es einmal unumgänglich sein, jemanden zu kritisieren, beginne immer mit etwas Positivem wie einem Kompliment oder (echtem) Lob. Hier sei direkt auf die Rat 15 verwiesen, die direkt mit diesem Rat zusammenhängt.

Rat 12 des kleinen ÜberLEBENSratgeber

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Rat 12: Kritisiere niemals öffentlich und verurteile nicht!

Wenn es notwendig ist, Menschen zu kritisieren, dann tu das immer unter vier Augen und niemals in der Öffentlichkeit. Du würdest dadurch Schamgefühle bei dem Kritisierten erzeugen und er würde Ihnen das lange Zeit nachtragen – berechtigt.

Verurteile Menschen nicht dafür, dass sie sind, wie sie sind. Andere sind mit Dir vielleicht auch nicht zu 100 % einverstanden. Denke immer daran: Wenn

Du in der Haut Deines Gegenüber stecken würden, mit allen Vorprägungen und Erfahrungen, würdest Du genauso handeln. Bemühe dich, Situationen weitgehend bewusst und objektiv einzuschätzen. Das ist sehr schwierig, da wir selbst so viele Vorprägungen mitbringen, so dass wir jeden neuen Eindruck sofort entsprechend kategorisieren und bewerten. Das läuft automatisch ab und kann nur gestoppt werden, indem wir uns die Situation bewusst machen und neu bewerten. Versuche das, es ist sehr interessant seinen Blickwinkel zu verändern.

 

Rat 11 des kleinen ÜberLEBENSratgebers…

dull-topics-that-boring-people-talk-about-constantly-u1Rat 11: Sprich über Dinge, die dein Gegenüber interessieren!

Ich war vor einigen Jahren auf einer Weihnachtsfeier und saß dort neben einem, wie ich bis dahin dachte, netten und interessanten Gesprächspartner. Nach etwa zehn Minuten allgemeinem Gespräch schwenkte mein Gegenüber auf das Thema Jagen – seine große Leidenschaft. Wie gesagt, seine Leidenschaft, nicht meine. Der Abend wurde sehr, sehr lange für mich und bei der erstbesten Gelegenheit ergriff ich die Flucht.

Sprich also über Dinge, die Sein Gegenüber interessieren, wenn Du etwas unbedingt loswerden müssen. Noch besser wäre es, wenn Du zuhören würdest. Wenn Du möchtest, dass man Dich mag und Dich einlädt, halte dich an diese Regel. Langweile Dein Gegenüber nicht mit Deinen Themen. Suche dir dafür Gleichgesinnte.

Rat 10 des kleinen ÜberLEBENSratgebers..

 

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Rat 10: Zeige Mitgefühl und Verständnis!

Alle Eltern kennen das Phänomen, dass Kinder Mitgefühl haben möchten. Selbst wenn das Auweh bereits abgeklungen ist, jammern Sie noch ein wenig weiter und genießen das Mitleid und den Trost von Mama oder Papa. Vielleicht denkst Du jetzt, dass das ja noch Kinder sind und Erwachsene ganz anders wären. Glaubst Du das wirklich? Viele Frauen kennen das Phänomen genau. Aus dem harten Mann wird durch eine kleine Erkältung ein pflegebedürftiges Männlein, das jammert und Mitgefühl und Pflege braucht. Höre einmal zu, wenn sich Pensionisten unterhalten. Das hört sich an wie ein Wettkampf, wer kränker ist, mehr Medikamente nehmen muss, einen höheren Zuckerwert oder Blutdruck hat, wer die schlimmsten Operationen hatte, etc. Wenn Dein Partner von der Arbeit nach Hause kommt, erzählt er/sie dann wie toll es wieder war oder hörst Du gleich die Horrorgeschichten über die viele Arbeit, den dummen Chef, die unfähigen Kollegen, etc? Beantworte Dir die Frage selbst und wenn Du es verstanden haben, gib den Menschen, wonach Sie sich sehnen – Aufrichtiges Mitgefühl und Verständnis!