Monatsarchive: Juli 2015

Warum scheitern Diäten

diätWarum Diäten scheitern

Eine stabile Gewichtsreduzierung ist nur erfolgreich, wenn Nahrungsgewohnheiten und Lifestyle nachhaltig geändert werden.

Die Mehrzahl meiner Klienten haben bereits sehr viele Diätversuche hinter sich.

Meistens jedoch ohne langfristigen Erfolg. Der sogenannte „Jo-JoEffekt“ macht ihnen einen Strich durch die oftmals teure Rechnung und sorgt dafür, dass die Waage nach dem Abnehmversuch oftmals genau so viel oder sogar noch mehr Kilos anzeigt als vorher.

Doch warum scheitern so viele Diäten?

Mit dieser Frage hat sich PD Dr. Thomas Ellrott, Leiter des Instituts für Ernährungspsychologie (IfE) an der Universitätsmedizin Göttingen, Deutschland, beschäftigt.

In einem Artikel der Fachzeitschrift „MMW – Fortschritte der Medizin“ vom 21. März 2013 nennt der Arzt und Ernährungspsychologe Ellrott 18 Gründe, warum viele Abnehmwillige mit ihren Diätversuchen scheitern. Dazu meint er: „Diäten sind als Einzelmaßnahme zum Gewichtsmanagement nur in seltenen Fällen langfristig erfolgreich. Es gibt eine Vielzahl von Barrieren, die dies verhindern. Wenn jedoch die möglichen Ursachen des Diätversagens bekannt sind, können bestehende Behandlungskonzepte optimiert werden.“

Für Abnehmwillige sind Diäten meistens eine zeitlich begrenzte Maßnahme, um das Gewicht möglichst schnell zu senken. Viele Diäten sind auch von vornherein so aufwändig, dass sie sich nur kurzfristig durchhalten lassen. Sind die Kilos reduziert, wird die Diät beendet. „Das ist in etwa so, als ob der Hausarzt das Blutdruckmedikament absetzt, wenn mithilfe des Medikaments der richtige Blutdruck eingestellt ist“, sagt Ellrott: „Eine stabile Gewichtsreduzierung ist nur zu erreichen, wenn sich die Essgewohnheiten und der Lebensstil (zb körperliche Aktivität) langfristig ändern, also über die Phase der Gewichtsreduktion hinaus. Bei vielen Diäten wird dies nicht berücksichtigt.“ Ursprünglich hat „Diät“ eben diese Bedeutung. Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Lebensführung“.

Unrealistische Ziele

Eine weitere Ursache für das Scheitern von Diäten sind in völlig unrealistischen Zielen, die viele Abnehmwillige sich setzen. Bei einem Ziel, fünf Kilogramm Körpergewicht pro Woche abnehmen zu wollen, ist der Misserfolg vorprogrammiert. Solche Ziele werden mit hoher Wahrscheinlichkeit verfehlt daher bricht die Motivation zusammen und die begonnenen Maßnahmen werden komplett abgebrochen. Es gibt auch keine „Onesize-fits-all-Diät“, also „eine Diät für alle“, mit der jeder gleichermaßen erfolgreich ist. Aktuelle Diätstudien zeigen, dass immer nur eine gewisse Anzahl Übergewichtiger mit einer bestimmten Diät (plus Bewegung und Verhaltensänderungen) erfolgreich ist. Diätkonzepte mit Verhaltensspielräumen und ohne Verbote oder absolute Gebote sind langfristig grundsätzlich erfolgreicher. Sie verhindern Essanfälle, die beim Überschreiten von Verboten oder absoluten Geboten typischerweise über die Denkschablone „Ich habe es schon wieder nicht geschafft, jetzt ist es auch egal!“ ausgelöst werden.

Zu große Vielfalt an Lebensmitteln

..is(s)t meiner Meinung einer der „Hauptübel“ …

Im Handel gibt es über 200.000 verschiedene Lebensmittel. Diese große Vielfalt trägt zur Lebensqualität bei. Jedoch gibt es zu bedenken: eine große Vielzahl an Lebensmitteln, welche uns beinah zu jeder Tages und Nachtzeit während des ganzen Jahres zur Verfügung steht, begünstigt auch eine erhöhte Kalorienaufnahme.

Studien haben gezeigt, dass die Kalorienaufnahme steigt, wenn es viele Auswahlmöglichkeiten und viel Abwechslung gibt. Auch XXL-Portionen energiedichter Lebensmittel führen dazu, dass mehr Kalorien aufgenommen werden.

Gefährlich wirkt der sogenannte ‚Schnäppchen-Effekt’. Solche Angebote werden bevorzugt, weil der Verbraucher besonders viel Menge für sein Geld bekommt.

Für das Gewicht ist das ungünstig, weil die größere Kalorienmenge in den Folgemahlzeiten nicht vollständig durch Minderverzehr ausgeglichen wird.

Auch Eltern können in der Erziehung bereits ein problematisches Ess- und späteres Diätverhalten ihrer Kinder fördern: „Missbrauchen“ sie Essen zur Affektregulation wie zur Belohnung oder Bestrafung sowie als Maßnahme gegen Langeweile, legen sie den Grundstein für spätere Frust- oder Stress-Esser.

Verschiedene Strategien müssen zum Einsatz kommen

„Nicht alle Ursachen für ein Scheitern von Diäten lassen sich vermeiden. So kann weder eine genetische Veranlagung noch eine bereits über Jahrzehnte erfolgte Manifestierung ungünstiger Gewohnheiten nachträglich geändert werden“, sagen auch  Ernährungspsychologen.

Es gibt jedoch Hilfestellungen bei dem Willen sein Essverhaltung zu ändern.

1. Werde zum kritischen Konsumenten – du brauchst nicht alles glauben was dir durch Medien und dergleichen vorgegaukelt wird. Was für den einen gut ist – muß nicht auch für dich gut sein… spür dein eigene Reaktion des Körpers nach dem Essen.

2. Lass dir deine optimalen Nahrungsmittel austesten. Es gibt einen Unterschied zwischen LEBENSmittel und NAHRUNGSmittel… finde ihn…

3. Lass dir helfen, finde einen Therapeuten der durch die richtige Kommunikation und die Einbeziehung deines sozialen Umfeldes sowie durch echte realistische Ziele deine Motivation unterstützt und fördert.

4. Komm in die Bewegung, da sprechen wir anfangs noch gar nicht von Sport. Dieses Wort wird in der heutigen Zeit oft mit Druck und Leistung verbunden. Regelmäßige tägliche Bewegung, mit der DU (evt sogar mit Spaß) 20 Minuten ins Schwitzen kommst wären das schon genug… auch dein Tag hat 24 h – da ist eine gute halbe Stunde für dich drin – bist du dir das WERT?

5. Wenn du es nicht alleine machen willst – aktive dein Umfeld… zusammen kochen, auf den Berg oder Yoga zu machen kann auch deine Motivation und dein soziales Tun ins positive schwingen lassen.

6. TU ES …. es ist immer das was DU draus machst….

7. ..mehr Tipps findest du wie immer hier bei mir —-> http://www.dasprinzipgesundheit.com oder in meiner Praxis, als Ernährungsanalytikerin und bereits kritische Konsumentin finde ich auch mit dir zusammen deinen Weg zur Gesundheit.

Abnehmen und Ändern der Nahrungsaufnahme

rusikales helles Landlerbrot

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Zutaten:

Vorteig (Dampferl)

  • ca 50 ml handwarmes Wasser
  • 1 Packerl Germ (Trockenhefe)
  • ca 1 TL Süße

Vorteig ansetzen: auf 50 ml lauwarmes Wasser mit der Süsse vermengen und  den Germ (die Hefe) streuen . Warten bis sich die Hefe aktiviert bzw schäumt

 

Brotteig Zutaten:

  • 150 g Qionoamehl (oder anderes zb Reismehl, … siehe Hinweis unten *)
  • 230 g Hirsemehl
  • 50 g Lupinienmehl oder Buchweizenmehl oder ähnliches
  • 80 g Kokosmehl (dadurch bleibts saftig)
  • 1 Tl Backpulver (optional)
  • 10 g Johannisbrotkernmehl (oder 7 g Xanthan/10 g Guarkernmehl) zum Binden des Brotes
  • 1 EL gemahlene Flohsamenschalen
  • 2 TL Salz + 1/2 Tl Koriander oder Brotgewürz optional nach deinem Geschmack
  • 2 EL Apfelessig (oder Orangenessig)
  • 4 EL Olivenöl oder Ghee
  • ca 500 ml handwarmes Wasser (evt mehr wenn das Mehl sehr fein vermahlen ist… )
  • Mehl für die Arbeitsfläche

und so gehts:

Die  trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und  die aktivierte Hefe unterrühren,.

Apfelessig und Olivenöl dazugeben und kurz durchrühren. Dann vorsichtig nach und nach Wasser dazugeben. Bitte nicht alles auf einmal.

Der Brotteig fühlt sich sehr feucht und weich an, fast wie ein fester Kuchenteig.

Teig in einer Schüssel (kein Metall!!) ca 30-50 Minuten gehen lassen bis sich fast die doppelte Menge ergibt.

Teig dann vorsichtist ankneten dazu Mehl auf Arbeitsplatte geben, Teig darauf geben, Mehl darauf geben und Mehl sehr vorsichtig einarbeiten. Glutenfreier Teig mag kein Metall und will sehr schonend fast behutsam bearbeitet werden…

Brotlaib formen, auf Backpapier geben und abgedeckt noch einmal 30 – 45 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 250 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Wenn möglich in einem Gußeisenen Topf backen. 15 Minuten auf 250 Grad backen und anschließend noch circa 25 Minuten bei 210 Grad. Geht aber auch einfach im Rohr (dann etwas Wasser ins Rohr stellen)

Brot auf einem Gitter etwas abkühlen lassen damit es nicht zu schwitzen anfängt..

Das Brot hält sich gut 4-5 Tage, wenn du es nicht in einem Plastik aufhebst. Meines darf immer im Zirbendoserl chillen…

 

*zu den Mehlen wäre noch anzumerken:  
Ihr könnt alles verwenden das Eurer Vorrat hergibt, jedoch bei  Buchweizen-, Hanf- oder Kastanienmehl  nehmt bitte  nicht mehr als 100 g – 150 g für das Brot sonst kommt der Eigengeschmack dieser Mehle zu sehr durch..

Ich geh grundsätzlich von  300 – 350 g Mehl von  Hirse, Reis, Reisvollkorn, Mais oder auch Quinoa aus. Am besten mischt Ihr davon 2 Mehlsorten zu gleichen Teilen. Z. B. Hirse und Qionoa.

Kokos- oder auch Mandelmehl verhelfen dem Brot länger frisch und feucht zu bleiben.

…damit euer Brot auch zusammenhält und nicht zu sehr krümmel benötigt ihr auch noch KLEBER / BINDER: 
zb 10 g Johannisbrotkernmehl(nehm ich oft) oder 5 g Xanthan (mein Favorit) oder 10 g Guarkernmehl

kuhmilchfreier Mozarella

mozarella veggi

Zutaten:

100 g Cashewkerne
ca 4 EL gemahlene Flohsamenschalen
2-4 EL Hefeflocken (optional)
380 ml heißes Wasser
75 g Kokosfett* (nicht verwechseln mit Kokosöl)
30 g Kokosöl oder Butter (wer darf sonst veggi)
2-3 EL Zitronensaft
1-2 TL Salz
1/2 TL Senf (optional)
nach Geschmack Pfeffer, Paprikagewürz, Knoblauchgranulat, Prise Muskatnuss

so gehts:

Die Cashewkerne ca. 2-3 Stunden in kaltes Wasser einweichen lassen (geht auch über Nacht).
Die Flohsamenschalen in 380 ml heißem Wasser ebenfalls 2 Stunden einweichen lassen. Es bildet sich eine gelartige Masse.
Kokosfett und Öl erwärmen und dann zusammen mit dem abgegossenen Cashewkernen und dem Flohsamengelee und allen anderen Zutaten in ein Gefäß geben und mit dem Stabmixer (oder Küchenmaschine) gut durchmixen!
Das Ganze in eine Glasschale füllen und abgedeckt ca. 12 Stunden in den Kühlschrank stellen und durchziehen bzw fest werden lassen.
Mit diesem kuhmilchfreien Mozzi kannst du auch wirklich alles machen—> sogar überbacken.

Tipp: ich persönlich würze ihn mit etwas mehr Salz und Zitrone weil ich den spitzigen Geschmack so gerne mag… du kannst aber auch nach deinem Belieben Kräuter ect hinzufügen… ist ja schliesslich dann auch dein Mozarella…. 🙂

*mit Kokosfett ist in diesem Fall das feste Weisse in einer gut gekühlten Dose Kokosmilch gemeint.. Das übrige Kokoswasser kannst du weiter verwenden oder aber auch trinken bzw für deinen Smoothie nehmen..

Magnesium MANGEL????

 

magnesium 1Die optimale Mineralversorgung geht über die Haut… wie wichtig MAGNESIUM für unsere Gesundheit ist – und was DU dafür tun kannst…

Einreiben, Aufsprühen und im Badewasser – über die Haut aufgenommenes Magnesiumchlorid gelangt bei einem Mangel am Lebensmineral Magnesium genau dorthin, wo wir es brauchen. Der Körper kann nämlich Magnesium nicht selbst herstellen, braucht es aber bei unzähligen Enzymreaktionen. So beispielsweise zur Energieumwandlung in den Zellen oder für den Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen. Magnesiumchlorid ist eine gelungene Variante der optimalen Versorgung mit diesem wichtigen Mineral.

 

Über die Rolle des Magnesiums im Körper ist schon oft berichtet worden, und doch bleibt die

Bedeutung dieses Lebensminerals in der Bevölkerung leider oft und hartnäckig nur auf das

bekannteste Anwendungsgebiet beschränkt: das Verhindern schmerzhafter Wadenkrämpfe.

Allenfalls kennt man noch seine stärkende Wirkung auf den Herzmuskel.

Beides sind zwar wichtige Indikationen, aber sie sind nicht die einzigen, denn Magnesium spielt bei Hunderten lebenswichtigen Stoffwechselvorgängen eine maßgebliche Rolle.

 

Man könnte es so formulieren:

Nichts geht ohne Magnesium.

 

Infolgedessen geht auch eine ganze Reihe gesundheitlicher Störungen auf einen Mangel an diesem Mineralsalz zurück.

Da die heutige moderne Kost kaum geeignet ist, unseren täglichen Magnesiumbedarf vollständig zu decken, und es zudem im Alltag eine stattliche Anzahl Magnesiumräuber gibt, sollten wir bei manchen unklaren Symptomen die Möglichkeit eines Magnesiummangels nicht vorschnell ausschließen.

 

 

Magnesiumräuber im täglichen Leben

 

Wir denken kaum darüber nach, dass unser Körper Tag für Tag Magnesium benötigt und wir ihm dieses Mineral in ausreichender Menge zuführen müssen. Vor rund 100 Jahren nahmen die Menschen mit ihrer Kost noch durchschnittlich 500 Milligramm Magnesium täglich zu sich.

Und heute? Bedingt durch moderne Düngemittel sind mineralreiche Böden Mangelware geworden – und das, was darauf wächst, kann uns deshalb auch nicht mit genügend Magnesium versorgen. Es sollen in den USA zum Beispiel nur noch 175 bis 225 Milligramm pro Tag sein, die mit der Nahrung täglich aufgenommen werden. Die Ausnahme sind Nahrungsmittel aus einer streng biologischen Bewirtschaftung, weil dort weder Kunstdünger noch Pestizide zur Anwendung kommen und auch der Magnesiumgehalt des Bodens beachtet wird.

 

Zur magnesiumarmen Ernährung gesellen sich gut getarnte Magnesiumräuber. Sie treten auf in Form von geistigem und körperlichem Stress. Dieser greift die Magnesiumreserven wesentlich stärker an als lange Zeit vermutet. Leistungssport und Schwerarbeit steigern ebenfalls den Magnesiumverbrauch stark.

Bei zu viel Kaffeegenuss steigert das Coffein die Ausscheidung von Magnesium und Calcium. Auch sie zählen zu den heutigen Magnesiumräubern par excellence:

Diäten mit zu hohem Protein-, Natrium- oder Kohlenhydratgehalt, Zucker– und Weißmehlkonsum, häufiges Fast-Food, Glutenunverträglichkeit, chronischer Alkoholismus, Entwässerungsmedikamente, Abführmittel, ACE-Hemmer, Antimykotika, krebshemmende Arzneien und die Antibabypille, chronische Durchfälle, entzündliche Darmerkrankungen und Pilzbefall, Schilddrüsenüberfunktion, starkes Schwitzen und Übersäuerung des Körpers. Wer an chronischen Schmerzen, an Diabetes mellitus oder an zu hohen Cholesterin- oder Triglyceridwerten leidet, kann ebenfalls dadurch bedingt einen Magnesiummangel entwickeln. Angesichts dieses langen Katalogs an Verursachern kann man eher von einem Volksleiden ausgehen als von einem gelegentlichen Mangelzustand – es geht also um ein weit verbreitetes Defizit, das als solches jedoch kaum Beachtung findet.

 

 

Die vielen Gesichter des Magnesiummangels

 

Meist ist es nicht nur ein Symptom allein, sondern es sind gleich mehrere, die auf einen

bestehenden Mangel schließen lassen. Je mehr der genannten Anzeichen festzustellen sind, desto wahrscheinlicher ist die Möglichkeit, an einem Magnesiummangel zu leiden. Die folgenden Aufzählungen können jeweils nur eine mögliche Auswahl der Symptome beschreiben.

 

  • Muskulatur: Muskelkrämpfe und -zittern, Krämpfe der Kaumuskulatur, steife angespannte

Muskelpartien, Zuckungen des Augenlids, Taubheitsgefühle und Kribbeln in Händen und

Füßen, Krämpfe (Tetanien) wie die Pfötchen- und Geburtshelferstellung, Muskelkrämpfe

der Bronchialdurchgänge (Asthma), Nacken-, Schultern- und Rückenverspannungen,

Fibromyalgie.

 

  • Herz-Kreislauf-System: Herzjagen, Herzrhythmusstörungen, Brustenge (Stenokardien),

Gefäßverengungen, Durchblutungsstörungen, migräneartige Kopfschmerzen, erhöhte

Thrombosebereitschaft, Blutdruckerhöhung.

 

  • Magen-Darm-Trakt: Häufige Durchfälle oder Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen, Magen-

Darm-Krämpfe, Bauchkrämpfe während der Menstruation.

 

  • Nervensystem: Eigentlich gilt Magnesium als das Nervenmineral, das beruhigend auf das

Nervensystem wirkt und somit vielfältige Auswirkungen bei einem Mangel zeigt: Erhöhte

Anfälligkeit für Stress, Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, innere Unruhe, erhöhte

Lärmempfindlichkeit, Zittern bei Alkoholikern, Tics, Desorientiertheit, Reizbarkeit,

Nervosität, nachlassende Konzentration, zunehmende Vergesslichkeit, Niedergeschlagenheit bis hin zur Depression, Ein- und Durchschlafstörungen, Energielosigkeit, rasche Erschöpfung und weitere vegetative Symptome. Auch häufiger Schluckauf, körperliche und geistige Erschöpfung sowie ein beschleunigtes Altern zählen mit zu den möglichen angelsymptomen.

 

 

Wie viel Magnesium braucht der Mensch?

 

Die Angaben über die täglich notwendige Menge von Magnesium schwanken beträchtlich und hängen auch von der jeweiligen Lebensweise ab: Wer viel Sport treibt und dabei schwitzt, wer viel Kaffee trinkt oder wer körperlich hart arbeitet, verbraucht seine Magnesiumreserven schneller auf und sollte entsprechend mehr zuführen. Bei der üblicherweise praktizierten oralen Einnahme ist es wichtig, dass ausreichend Magensalzsäure vorhanden ist, die Magnesiumverbindungen können sonst nicht aufgespalten werden.

Über den Darm wird das freigewordene reine Magnesium dann resorbiert – vorausgesetzt, er funktioniert einwandfrei.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. geht bei gesunden Menschen von einer täglichen Zufuhr von 300 bis 350 Milligramm Magnesium je nach Alter und Geschlecht aus.

Mangelsymptome lassen sich damit jedoch nicht beheben. Dr. Konrad Taubert*, Facharzt für

physikalische und rehabilitative Medizin, empfiehlt bei einem Defizit eine tägliche Dosis von 600 Milligramm. Darüber hinausgehende Dosierungen sollen seines Erachtens mit einem Arzt

abgesprochen werden. Dr. Mark Sircus, der sich ausführlich mit der Rolle des Magnesiums

beschäftigt hat, spricht in seinem Buch „Transdermal Magnesium Therapy“ sogar von einer Dosis von 700 Milligramm täglich und mehr – je nach vorhandenem Mangelzustand.

 

Walter Last, ein neuseeländischer Ernährungswissenschaftler und Biochemiker, der sich ebenfalls mit der wichtigen Rolle des Magnesiums befasst hat und mit einer Co-Autorin den Artikel „Magnesiumchlorid, Gesundheitsfördernder Jungbrunnen“ verfasste, spricht von 600 Milligramm täglich.

Er erwähnt aber auch, dass es Mediziner gibt, die eine Tagesdosis von bis zu 1000 Milligramm bei starkem Stress, kardiovaskulären Problemen oder Anzeichen von Verkalkung befürworten.

 

Die Chemikerin A.M.L. Bergasa empfiehlt in ihrer Publikation „Die erstaunliche Wirkung von Magnesium“ bei Magnesiummangel die Einnahme von etwa drei Gramm kristallinen

Magnesiumchlorids – dieses liefert etwa 360 Milligramm reines Magnesium. Doch sie fügt hinzu:

„Nach Erkenntnissen der verschiedenen Kongresse und Studien in den 1980er-Jahren, die sich mit Magnesium befasst haben, werden noch höhere Dosen Magnesium empfohlen, als ich sie

beschrieben habe.“ Eine höhere Einnahme empfiehlt sie auch bei Osteoporose, Arthrose und bei bestimmten neurologischen Störungen. Diese muss aber mit einem Therapeuten abgestimmt werden.

 

 

 

Magnesiumchlorid, eine natürliche Mineralstoffverbindung

 

Magnesium als Monosubstanz liegt in der Natur nicht vor; es ist immer Bestandteil unterschiedlich zusammengesetzter Mineralstoffverbindungen. Eine dieser natürlichen Magnesiumverbindungen ist das hier beschriebene Magnesiumchlorid, das in seiner Bindung an Chlor dem menschlichen Organismus seit Urzeiten zur Verfügung steht und effektiv aufgenommen wird. Auch die Magnesiumverbindungen, die wir mit der Nahrung aufnehmen, werden durch die Magensäure in Magnesiumchlorid umgewandelt. Ein weiterer Vorteil dieser natürlichen Magnesiumverbindung ist der, dass sie Chloridionen liefert, die für die Produktion von Verdauungsenzymen und für die der Magensäure notwendig sind.

Magnesiumchlorid findet sich in der Erdkruste, im Gebiet des vor Millionen Jahren

ausgetrockneten Zechsteinmeers, in Salzseen, im Meerwasser und im Toten Meer. In großen

Verdunstungsbecken trennen sich während des Austrocknungsprozesses die Salze voneinander als ein ganz natürlicher Vorgang, da sie zu unterschiedlichen Zeiten kristallisieren. Nachdem auch das von Natur aus enthaltene Natriumchlorid entfernt wurde, bleibt das Magnesiumchlorid übrig.

Ein Gramm davon liefert uns etwa 120 Milligramm reines Magnesium.

Die Zufuhr von Magnesiumchlorid wird in der Literatur als wirkungsvolle Maßnahme bei

Magnesiummangel beschrieben. Das Besondere daran ist, dass sich die Lösung nicht nur zum

Einnehmen eignet, sondern dass sie sogar wesentlich besser und schneller wirkt, wenn sie über die Haut zugeführt wird. Diese sogenannte transdermale Zufuhr soll die Zeit, in der das Mineral in die Zellen gelangt, im Gegensatz zur oralen Einnahme deutlich verkürzen.

 

 

Herstellung einer wässrigen Lösung… so geht´s:

Für die orale Einnahme sowie auch für die Magnesiumzufuhr über die Haut wird üblicherweise eine dreiprozentige Magnesiumchlorid-Lösung verwendet, die einfach und schnell herzustellen ist:

Man füllt 30 Gramm – das entspricht etwa vier Teelöffeln – des kristallinen Magnesiumchlorids in eine Glasflasche und gibt einen Liter Wasser hinzu. Kurz schütteln, in kürzester Zeit lösen sich die weißen Kristallflocken auf – und entstanden ist eine dreiprozentige Lösung, die vollkommen klar ist und leicht bitter schmeckt. Die fertige Lösung wird dann gleich oder bei Bedarf in kleinere Sprühflaschen umgefüllt.

 

Es sollte vielleicht noch erwähnt werden, dass in manchen Publikationen von einer 3,33-

prozentigen Lösung die Rede ist. Dort verwendet man für die Zubereitung der Lösung statt 30

Gramm drei Gramm mehr. Letztendlich spielt dies aber keine entscheidende Rolle.

Die entstandene Lösung bezeichnet man als „Magnesium-Sole“. Im Zusammenhang mit der

transdermalen Anwendung wird diese auch „Magnesiumlotion“ oder „Magnesiumöl“ genannt, weil sich die Flüssigkeit beim Einreiben subjektiv ein wenig ölig anfühlt. Trotz dieser unterschiedlichen Bezeichnungen unterscheiden sich Magnesiumlösung, Magnesiumsole, Magnesiumlotion und Magnesiumöl nicht voneinander; immer handelt es sich um die wässrige Magnesiumchlorid-Lösung.

In der folgenden Beschreibung der Anwendung über die Haut wird der Einfachheit halber nur noch von Magnesiumöl gesprochen.

 

 

 

Die transdermale Magnesiumtherapie

 

Die transdermale Therapie ist einfach anzuwenden. Das Einzige, was man dazu benötigt, ist eine Sprühflasche aus Glas, in die das in Wasser gelöste Magnesiumchlorid eingefüllt wird.

 

Besprühen von einzelnen Körperpartien

Wahlweise werden Beine oder auch nur die Oberschenkel, die Arme, die Fußsohlen (wegen derdort befindlichen Reflexzonen), der Bauch oder auch derzeitig verspannte Muskelpartien wie Waden, Schultern, Nacken oder Rücken besprüht. Mittels sanftem Einmassieren gelangt das aufgesprühte Magnesiumöl schnellstens in Körpergewebe und Zellen. Empfohlen werden täglich fünf bis zehn Milliliter, je nach Behältnis sind das acht oder mehr Sprühstöße, die man wahlweise auf die verschiedenen Körperbereiche verteilen kann. Eine Überdosierung ist auf diese Art und Weise nicht möglich, denn ein Zuviel scheidet der Körper über Stuhl und Urin wieder aus.

 

Ganzkörperbesprühung

Der optimalste Zeitpunkt für diese Anwendung ist nach dem Duschen, weil die Haut dann

besonders aufnahmefähig ist. Das aufgesprühte Magnesiumöl wird sanft einmassiert, bis es –

relativ zügig – von der Haut aufgenommen wird. Wer eine wesentlich stärkere

Magnesiumchloridlösung verwendet als die hier beschriebene dreiprozentige, wird nach dem

Besprühen auf der Haut einen leicht klebrigen Film feststellen, der nach 10 bis 20 Minuten wieder abgewaschen werden kann. Bei der dreiprozentigen (oder der 3,33-prozentigen) Lösung ist das nicht nötig, da kein Rückstand bleibt.

Allerdings: Frisch rasierte oder radioaktiv bestrahlte Körperstellen sowie diabetische Wunden

sollten nicht mit der Lösung besprüht werden. Auch allgemein sensible Haut kann unter Umständen für einige Minuten leicht brennen. Abhilfe schafft eine weitere Verdünnung des Magnesiumöls im Verhältnis 1:1 mit Wasser. Alternativ kann die Haut vor dem Besprühen mit Wasser angefeuchtet werden.

 

Fußbad mit Magnesiumöl

Das Besprühen der Haut ist nicht die einzige Möglichkeit, die leeren Magnesiumspeicher wieder aufzufüllen. Um eine noch optimalere Wirkung zu erreichen, kann man auch Magnesium-Fußbäder machen. Dazu wird etwa ein Viertel Liter Magnesiumöl in fünf Liter etwa 37 Grad körperwarmes Wasser gegeben. Da das Magnesiumöl über Osmose in die Haut aufgenommen wird, darf das Badewasser nicht wärmer sein als die Körpertemperatur. In der Naturheilkunde ist seit Langem bekannt, dass der Organismus über Fußbäder Heilstoffe ganz besonders gut aufnehmen kann, wobei der Osmose-Effekt eine wichtige Rolle spielt. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet Osmose: Ist die Konzentration von Salzen außerhalb der Zellen größer als in den Zellen, dringt das von außen zugeführte Mineralsalz in die Zellen ein, um den Konzentrationsunterschied auszugleichen. Dieses Fußbad sollte 20 bis 30 Minuten dauern; während dieser Zeit nimmt der Körper bis zu 700 Milligramm reines Magnesium auf. Es ist sinnvoll, das Fußbad abends vor dem Schlafengehen auszuführen, da es beruhigend auf die Nerven wirkt.

 

 

Qualitativ und quantitativ bedeutsam

 

Bei der transdermalen Anwendung nimmt der Organismus bis zu 100 Prozent des in der

Magnesiumchloridlösung enthaltenen Magnesiums auf. Bedeutend schneller als bei der oralen

Zufuhr gelangt das Lebensmineral über die Haut in kurzer Zeit schon in Zellen, Blut und Lymphe, selbst in mangeldurchblutete Körperbereiche. Bei dieser Art der Anwendung braucht es je nach Mangelsituation etwa fünf bis zwölf Wochen, bis der Körper sein Defizit wieder aufgefüllt hat. So erklären sich auch die oft schnell eintretenden gesundheitlichen Verbesserungen.

Ein weiterer Vorteil der transdermalen Magnesiumzufuhr ist die Möglichkeit, bei Bedarf höher dosieren zu können, als es bei der oralen Einnahme möglich ist. Da bei der Anwendung über die Haut der Magen- und Darmtrakt umgangen wird, treten auch keine weichen Stühle auf, denn Magnesiumchlorid wirkt bei höherer oraler Zufuhr abführend. Das kann für Personen, die an Verstopfung leiden, zwar hilfreich sein, aber nicht für jeden, der nur seinen Magnesiummangel beheben möchte.

Wie bereits beschrieben wird ein Magnesiummangel durch eine gestörte Darmflora und durch

Pilzbefall (Candida albicans) begünstigt. Auch bei Menschen, die an chronischen

Darmerkrankungen, an Resorptionsstörungen oder zu wenig Magensäure leiden, kann der Körper nur äußerst wenig Magnesium aufnehmen. Auch hier bietet sich die Magnesiumzufuhr über die Haut an.

 

 

Zellgesundheit: das A und O unseres Wohlbefindens

 

Die Erkrankung Krebs zum Beispiel nimmt in der Entartung der Zellen ihren verhängnisvollen Anfang, dennoch wäre es zu einfach, diese allein auf Magnesiummangel zurückzuführen. Unbestritten ist dieser jedoch einer der Gründe, weshalb lebenswichtige Zellfunktionen zusammenbrechen. Der Magnesium-Experte Dr. Mark Sircus beschreibt es folgendermaßen:

„Magnesium ist das wichtigste Einzelmineral für die Aufrechterhaltung des elektrischen

Gleichgewichts und um den Zellstoffwechsel zu erleichtern.“ Und weiter: „Deshalb kommt ein Magnesiummangel im Körper für das Leben einer Zelle einer Katastrophe gleich. Nichtsdestotrotz ist diese Tatsache weitgehend unbekannt.“

Der Ernährungsforscher Peter F. Gillham schreibt in der Broschüre „Der Wunder-Nährstoff:

„Ohne hinreichend verfügbares Magnesium werden die Zellen außerstande sein, richtig zu atmen und den Zyklus des Lebens aufrechtzuerhalten; infolgedessen werden sie anfangen, schwach zu werden, zu verfallen und den Zyklus des Zelltodes beginnen.“ Wir sollten also mehr als bisher darauf achten, dass unser Körper mit seinen 70 bis 80 Billionen Zellen ausreichend mit Magnesium versorgt ist.

 

 

Worauf bei der Magnesiumzufuhr zu achten ist

 

In Bezug auf die optimale Magnesiumverwertung sollte man eine sehr fettreiche Kost vermeiden, da Fett die Magnesiumaufnahme im Körper erschwert. Das Gleiche gilt für eine stark eiweißreiche Ernährung, denn auch zu viele Proteine beeinträchtigen die Magnesiumaufnahme, obwohl der Körper grundsätzlich der Zufuhr von Proteinen bedarf. Dank der Studien von Prof. Nomura, einem Spezialisten auf dem Gebiet des Zellzytoplasmas, weiß man heute, dass zusätzlich zu den Proteinen auch ausreichend Magnesium vorhanden sein muss, damit der Organismus die außerordentlich wichtige Proteinsynthese durchführen kann. Dabei handelt es sich um einen biochemischen Prozess, bei dem aus einfachen Aminosäuren, die wir mit der Nahrung aufnehmen, unterschiedliche Proteine hergestellt werden – auch Muskelproteine, Antikörper, Neurotransmitter, Proteine, die für die Viskosität der Gelenkflüssigkeit und solche, die für die Regeneration der Knorpel verantwortlich sind. Magnesium spielt nicht nur bei der Proteinsynthese eine herausragende Rolle, sondern bei allen biochemischen Stoffwechselvorgängen unseres Körpers, es garantiert also auch die störungsfreie Verstoffwechselung von mit der Nahrung aufgenommenen Fetten, Eiweißstoffen und Kohlenhydraten.

 

Von Vitamin C wissen wir, wie wichtig es für unser Immunsystem ist und dass wir täglich etwa 100 Milligramm davon aufnehmen sollten – mit Früchten, Säften, Gemüse und Salat.

 

Allerdings:

Vitamin C kommt ohne Magnesium nicht zur Wirkung, es wird ungenutzt wieder ausgeschieden.

Die Wirkungen der beiden Mineralien Calcium und Magnesium im Körper sind eng miteinander verknüpft, sie fungieren mal als Gegenspieler, mal arbeiten sie eng zusammen. Wird von einem Mineral zu viel aufgenommen, kann dies die Resorption des anderen behindern. Andererseits benötigt Calcium genügend Magnesium, um optimal zu arbeiten. Wird dieses nicht in ausreichender Menge zugeführt, lagert sich das Calcium nicht dort ab, wo es eigentlich hin soll, nämlich in Knochen und Zähnen, sondern an anderen Körperstellen und schadet uns dort. Das optimale Calcium-Magnesium-Verhältnis wird mit 2:1 angegeben. Im Durchschnitt nehmen wir etwa 1000 Milligramm Calcium täglich zu uns – bei dem gewohnten reichlichen Verzehr calciumhaltiger Nahrungsmittel, wozu vor allen Dingen auch Milchprodukte zählen.

Ein Beispiel:

Milch enthält etwa acht Teile Calcium und einen Teil Magnesium. Wer zusätzlich calciumhaltige Präparate einnimmt, sollte auch seinen Magnesiumhaushalt im Blick haben. Der Calcium- und Magnesiumstoffwechsel ist kompliziert miteinander verwoben und wirft die Frage auf, weshalb in der Behandlung der Osteoporose so viel mehr Gewicht auf die Calciumzufuhr gelegt wird als auf die Zufuhr von Magnesium.

 

 

Einige Gegenanzeigen berücksichtigen

 

Der Körper gleicht eine Mangelsituation an Magnesium durch die Aktivierung dieses Minerals aus den mineralstoffhaltigen Strukturen wie den Knochen aus. Da unser Organismus bemüht ist, alle Werte im Blut möglichst stabil und optimal zu halten, ist ein Magnesiummangel deshalb nicht leicht mit einer Blutserumuntersuchung im Labor nachzuweisen. Dort werden die Blutkörperchen vom Blutwasser, dem Serum, getrennt. Doch erst wenn die Mineralreserven in den Zellen erschöpft sind, sinkt die Konzentration im Blutserum. Daher sollte man zusätzlich die Magnesiumkonzentration in den Blutkörperchen und im Urin messen, um auf genauere Werte zu kommen.

Vor der Anwendung von Magnesiumchlorid empfiehlt sich ein Gespräch mit dem Therapeuten Ihres Vertrauens, um möglichst alle Hinweise auf einen Mangel aufzudecken und auch Gegenanzeigen und Vorerkrankungen auszuschließen. Denn eine zusätzliche Magnesiumzufuhr verbietet sich bei Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion sowie bei Dialysepatienten. Das gleiche Verbot gilt bei chronischer Muskelerschöpfung, bei eingeschränkter Urinausscheidung, bei Störungen der kardialen Erregungsleitung (Störung der Herzschrittmacherzellen) bei Exsikkose (Austrocknung des Körpers) und bei niedrigem Blutdruck. Da Magnesium die Aufnahme einiger Arzneimittel reduzieren kann, wie beispielsweise bestimmte Antibiotika, Eisenmedikamente und Herzglykoside, ist eine zeitversetzte Einnahme von etwa zwei bis drei Stunden nötig. Das sollte man auch berücksichtigen, wenn zusätzlich zur Magnesiumzufuhr noch Calciumpräparate

eingenommen werden.

 

Artikel aus von hier stammt dieser Artikel herzlichen dank an Natur&Heilen

Hildegard Willms-Beyárd

* Siehe auch NATUR & HEILEN 02/2011 „Supermineral Magnesium“

Literatur:

– Walter Last/Barbara Bourke: Magnesiumchlorid: Gesundheitsfördernder Jungbrunnen. Zu lesen

unter http://www.health-science-spirit.com/de.magchlor.pdf

– Peter F. Gillham: Der Wunder-Nährstoff. Zu lesen unter

http://naturpur24.de/pdf/Anwendung_Magnesiumcitrat_Peter_Gillham.pdf

– Ana Maria Lajusticia Bergasa: Die erstaunliche Wirkung von Magnesium. Ennsthaler Verlag,

  1. Auflage 2014.

– Weiterführende Informationen über die Handhabung von Magnesiumchlorid: http://www.jlorber.

de/gesund/magnesium/magnesiumchlorid.htm

Bezug von reinem Magnesiumchlorid:

Bitte fragen Sie in Ihrer Apotheke nach. In jedem Fall ist das Mineralsalz erhältlich in der

Klösterl-Apotheke, München, Tel. 089/54343211, E-Mail: apotheke@kloesterl.de, Internet:

http://www.kloesterl-apotheke.de

Weitere Bezugsquellen:

– Lebensfreudeverlag, http://www.lebensfreudeverlag.de, Tel. 05723/9890007

– Zeitenschriftverlag, http://www.zeitenschrift.com / Shop

– MAGOL, transdermales Magnesiumöl, http://www.zentrum-der-gesundheit.de; Artikelnummer: 1735

– Zechstein Magnesiumöl, Magnesium Sole, Bezug bei Quintessence, Tel. 07529/973 730,

http://www.natuerlich-quintessence.de

– Magnesiumöl „MagnoDerm“, Silbertau GmbH, Schweiz, http://www.silbertau.com

– Magnesiumchlorid vom Toten Meer, Österreich, http://www.gesundheitsshop-hofmann.at

 

Quelle: Natur&Heilen

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kerze in teetassedazu brauchst du..

  • kleine Tassen (Flohmarkt, Ikea, alte Dachbodenfünde, Geschenke der Schwiegermutter…)
  • Kerzendocht (Bastelladen)
  • Kerzen in euren Lieblingsfarben

so gehts..

Gebt eure Kerze in einen kleinen Topf und lasst sie bei mittlerer Hitz schmelzen. Das dauert ca. 10 Minuten.
Das Wachs wird irgendwann ganz klar und flüssig. Fischt dann die Dochte heraus (und schmeißt ihn weg) und stellt die Hitze ab – das Wachs bleibt durch die Restwärme der Platte flüssig.
Schneidet den Kerzendocht auf die Tiefe eurer Tasse zurecht + 2cm Überstand. Knotet ihn dann um ein Holzstäbchen und platziert ihn mittig über der Tasse.
Nun träufelt ihr (am besten mithilfe eines Löffels) etwas Wachs in die Tasse um den Docht zu fixieren. Lasst dieses kurz antrocknen.
Nun gießt ihr, ganz vorsichtig, das restliche Wachs bis kurz unter die Tassenkante. Dann dürft ihr die Tasse gerne laaaange in Ruhe lassen, bis sie sich abkühlt und das Wachs fest wird. Löst dann den Docht vom Stäbchen und schneidet ihn auf eine passende Länge zurecht.
Auch zum Verschenken eine nette Idee… gutes Gelingen

Kaiserschmarrn nach Claudchi Art

kaiserschmarrn

Zutaten pro Person

  • 1 Ei
  • 10 g Süsse
  • Vanillezucker und eine Prise Salz
  • 100 ml (geht auch sehr gut mit Mandelmilch ec..)
  • 30 g Mehl (auch Glutenfrei da würde ich dann aber noch ein wenig Backpulver ec rangeben..)
  • Butterschmalz oder Ghee zum ausbacken..

so geht…

Wer mag kann die Eier trennen und das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen. Ich tu das nicht.
Ei(gelb), Süße, Salz, Vanillezucker  schaumig rühren. Milch und Mehl nach und nach zugeben. Wenn Eischnee  – dann jetzt unterheben. Teig 1/2 Stunde quellen lassen.
Butterschmalz oder Ghee in einer Pfanne erhitzen. Teig portionsweise von beiden Seiten darin ausbacken, verzupfen.
Mit Puderzucker bestreut servieren.
Gut dazu passen Apfelmus oder Zwetschgenröster…

—-> hier meine Mengenangaben für heute in der Segelwoche des Scatt für die ca 40 Optikinder zum Mittagessen

knapp 60  Eieropticooking juli 2015a
ca 450 g Zucker
Salz
Vanillezucker
ca 5 l Milch
1,5 kg Mehl
….hat Spaß gemacht wiedermal in so Riesenmengen zu kochen… 

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